Meine Vergangenheit

An meine netten Züchterkollegen.

Meine Vergangenheit von 2001 bis 2002/ 2003, in Kurzform. Die Details würden den Rahmen sprengen und Namen werde ich nicht nennen. Vielleicht werde ich das irgendwann kürzer zusammenfassen. Ist etwas lang geworden.

 

Ich denke nach diesem Post, der einer völlig unbeteiligten Privatperson geschickt wurde mit der ich bei Facebook Kontakt hatte um sie vor mir zu warnen,  wird es Zeit für Aufklärung zu sorgen, was denn nun in den Jahren 2001 bis 2003 geschah. Das es Fragen und Gerüchte gibt, bis zu einem gewissen Grat kann ich das nachvollziehen. Was ich nicht nachvollziehen kann ist das man die betroffenen Menschen nicht selbst anspricht. Wer ehrlich ist, dass will man gar nicht. Man will sein Bild behalten was man im Kopf hat. Denn um die Hunde geht es nie, es geht immer nur um die Zerstörung der Person dahinter und um die eigene Person, sich über andere zu erhöhen. Ich war nie abhängig vom Züchten, ich habe nie viel gezüchtet.

Mit mir wird ja nun als früherer Züchter übele Nachrede betrieben. Das geht von Alkoholismus bis zur Beschlagnahmung meiner damaligen Hunde. Die, die mit mir züchterisch Kontakt hatten seit 2013 hatte ich informiert. Die, die hier zum Decken waren, dort wo ich Welpen importierte, allen hatte ich vorher die Geschichte erzählt, aus Fairness Gründen.

Es fing an als ich so um 20011/2012 in meiner privaten Nicht Züchter Zeit meinen Zwingernamen googelte und so meine alte Klara wieder fand, eine Hündin aus meiner Zucht, von der ich annahm sie sei verstorben. Unter dem Namen Penny ist sie wohl besser bekannt. Ich war total erfreut von ihr zu hören und schrieb die Besitzer an. Die hatten zwar schlimmste Dinge behauptet, aber gut das kann man ja aufklären. Den Besitzern erzählte ich von Spanien und der darauf folgenden Quarantäne in Deutschland und das es ihr immer gut ging. So wie ich heute meine Hunde halte hatte ich sie immer gehalten. Klara wurde in dem Haus an der Mosel geboren wo ich um 2000 lebte und sie hatte ein fröhliches Springer Leben bei uns.

Klara mit Wurf, 2001

Wie kam es zu der Quarantäne in Deutschland?

Ich bin 2002 frisch verheiratet für ein Jahr nach Spanien gezogen, mit meinen Hunden. Ich mietete dort ein Haus. Allerdings hatte ich privat eine der schlimmsten Krisen meines Lebens erlebt. Ich verlor durch diese Heirat alles, vom Auto, Haus bis zu meiner Familie und mein Erbe. Mein damaliger Mann war ein vorbestrafter Betrüger, der wohl schnell durchschaute das meine Familie gut situiert war. Ich wusste davon nichts. Er betrog jedenfalls auf meinen Namen, auf meine Bank und Kreditkarten solange bis ich alles an Hab und Gut verlor. In Spanien sagte ich ihm das er sein Leben in Ordnung bringen müsse,dass er zu seinen Taten stehen müsse,ansonsten hätten wir keine Zukunft. So sind wir ungeplant nach Deutschland zurück und etwas überstürzt, was ein großerFehler war. Aber mein Ex Mann musste sich den deutschen Behörden stellen, darauf hatte ich bestanden.

Wir kamen im Ruhrgebiet an, dem Wohnort seiner Familie. Hier kam ich mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus, mein damaliger Mann wurde beim Spaziergang mit meinem Rudel Springer im Ruhrgebiet auf offener Strasse verhaftet. So kam es das die Hunde ins Duisburger Tierheim kamen, dass war der einzige Grund. Für einen Tag. Ich erfuhr davon und konnte die Hunde am nächsten Tag abholen. Das tat ich auch, aber eben die Tollwutgeimpften, dass waren zum Glück die alten Hunde. Für den Rest, die keine gültige Tollwutimpfung hatten, bestand ab da für 3 Monate Quarantäne. Es war auch von Anfang an geklärt das ich die wieder abhole. Das hatte der Amtstierarzt angeordnet weil wir aus Spanien kamen. Das waren in der Hauptsache der halbe D Wurf,wo die Impfungen gerade um Tage abgelaufen waren, die Klara, eine Hündin, die ich aus dem meinem C Wurf behalten hatte. Ja,da stand ich da. Ich lebte für ein paar Wochen bei den Eltern meines Mannes in Duisburg, alles verloren, gerade berentet und krank, mein Mann in Untersuchungshaft, Hunde in Quarantäne. Geld hatte ich auch keins mehr, ich war nur am bezahlen und Ratenverträge aushandeln für die Betrügereien meines Ex Mannes. Ich hatte  versucht zu retten was nicht zu retten war. Dem Tierheim hatte ich alle Daten, Papiere, Decken, Futter das komplette Menü mitgegeben, auch fuhr ich oft hin. Die Hunde wurden dort zusammen im Rudel gehalten, einmal rief ich die Polizei an weil die Hunde nach Wochen rappeldürr waren und blutigen Durchfall hatten. Ich bekam Hausverbot dort nach dieser Aktion. Irgendwann bekam ich die Nachricht das Klara tragend sei und man sie dabehalten wolle. Sie wurde im Tierheim gedeckt. Sie sollte dort werfen und so lange bleiben bis die Welpen abgabebereit waren. Das kann man übrigens alles ausrechnen. Tragezeit, Deckzeit und wann wir die abgaben.

Mein Rudel zu der Zeit.

Ich rief damals auch um Hilfe bei ehemaligen Klubkamerden. Außer einem Shitstorm kam da nicht viel bei rum und zu dem Zeitpunkt wird wohl die falsche Behauptung geboren sein, meine Hunde wären beschlagnahmt worden. Was ein Quatsch,dass wusste auch jeder. Ich war auch kein Mitglied mehr im Klub aus dem einfachen Grund weil ich in Spanien keinen Klubbeitrag gezahlt hatte. Es gab weder eine Zuchtsperre wie behauptet, ich bin aus dem Verein ohne Schulden raus. Es lag dort nichts gehen mich vor.

Nach ein paar Wochen zog ich zu einer befreundeten Züchterin in den Westerwald bis ich selbst wieder eine Unterkunft hatte. Ich zog zu ihr in eine kleine Gartenhütte. Nach den 3 Quarantäne Monaten konnte ich meine Hunde gegen Zahlung einer großen Geldsumme abholen. Das tat ich. Nach kurzer Zeit wurde eine Hündin nach der anderen rundlich. 3 oder 4 Hündinnen waren gleichzeitig tragend. Eine böse Überraschung. Gedeckt im Duisburger Tierheim, abgeholt hatte ich alle um die 16,17 Kilo, sie wogen bei Abgabe um die 22 bis 23 Kilo. Meine Hunde waren frisch getrimmt als sie in Quarantäne kamen. Nun stand ich da in besagter Hütte und wir brachten die Würfe auf die Welt. Davon wurden einige mit Hilfe von einem privaten Verein vermittelt. Auch in Duisburg gab ich Hunde zur Vermittlung frei , darunter Klaras Welpen, die ich nie gesehen hatte. Für jeden den ich freigab, gibt es Abtretungsverträge, die ich noch habe.

Die Frau mit der ich damals im Duisburger Tierheim zu tun hatte, der ich traute, von der las ich Jahre später in der hiesigen Zeitung. Bei ihr wurden um die 230 Hunde in ihrem Privathaus gefunden, einige wohl tot. Das ist folgende Geschichte gewesen:

Verwechseln sollte man meine Hunde nicht mit denen der Züchterin bei der ich kurz lebte, dass ist eine separate Geschichte, die ich hier jetzt nicht öffnen will. Nur bei dem besagten Post oben habe ich das Gefühl das man das gehörig durcheinander bringt. Zum gleichen Zeitpunkt wurden Hunde von ihr vermittelt. Erwachsene Hunde, die bei Frau K. vermittelt wurden, dass waren nicht meine.

Das war die Geschichte in Kurzform. Wer Details wissen möchte kann mich jederzeit  ansprechen. Ich bin danach zu meinen Eltern gezogen und suchte von dort ein Haus, zog mit meinen Hunden hier ein. Die ersten 8 Jahre lag ich brach, hatte mich direkt scheiden lassen, meine Eltern starben, ich rappelte mich aber alleine mit selbständiger Arbeit wieder hoch.

Natürlich habe ich Fehler gemacht, ich werde auch weiter Fehler machen. Ich will auch keine Schuld abschieben. Diese Geschichte hatte viele menschliche Opfer gefordert. Meine Eltern, meine Familie und Freunde waren zerstört. Es war alles kaputt was kaputt gehen konnte, sozial und finanziell. Wäre ich in der gleichen Situation noch mal, ich würde erneut so handeln. Ich hatte versucht für die Hunde zu handeln, nicht für mich. In der damaligen Situation, ohne feste Unterkunft, ohne Möbel, ohne alles, da musste ich für eine gute Versorgung der Hunde sorgen. Was will man mir vorwerfen? Das ich den falschen Mann geheiratet hatte? Ja, dumm war das. Sowas kann Menschen passieren. Das ein Teil meiner Hunde in Quarantäne kam? Auch nicht toll, zugegeben. Das ist keine rühmliche Geschichte. Ob man auf am Boden Liegende zusätzlich treten musste damals,  gut in der Zuchtszene ist das so ,meine Art war das nie.

Das 20 Jahre später andere Züchter die nun von nichts wissen, üble Nachrede betreiben, die übrigens strafbar ist, gut so sind die Menschen,aber man sollte die Eier haben selbst zu fragen. Und ich habe mich bestimmt nicht vor meiner Vergangenheit gedrückt. Ach und zum Abschluss, ich trinke seit meinem 18 Geburtstag keinen Tropfen Alkohol. Ich bin ohne Alkohol so wie ich bin.😉

 

 

 

 

 

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